Eine Dachdämmung stoppt in den meisten Häusern vor Baujahr 1990 den grössten einzelnen Wärmeverlust und erneuert im selben Zug die Wetterhülle.
Bei der Dachdämmung kommen 20-24 cm Mineralwolle auf oder zwischen die Sparren, abgeschlossen mit neuer Membrane und neu verlegten Ziegeln. Bei einem typischen zweigeschossigen Einfamilienhaus entweichen 15-25% des gesamten Wärmeverlusts über ein ungedämmtes Dach: Warme Luft steigt auf, und das Dach ist ihr Ausgang.
Weil die Ziegel ohnehin abgenommen werden, erneuert die Massnahme gleich die ganze Wetterhülle. Membrane, Anschlussbleche und Lattung beginnen ein neues, vierzigjähriges Leben. Steht auch eine PV-Anlage auf Ihrer Liste, spart die Kombination ein Gerüst und erlaubt eine saubere Integration der Montageschienen.
Ein gedämmtes Dach hält die Schlafzimmer im Sommer zudem spürbar kühler. Dieselbe Schicht, die im Januar die Wärme drin behält, hält sie im Juli draussen.